Die Botschaften der USA und Australiens warnen ihre Bürger vor möglichen Entführungen in Palawan

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Manila, Philippinen – Australien und die Vereinigten Staaten warnten ihre Bürger vor drohenden Entführungen in Palawan und forderten sie auf, auf ihre Umgebung zu achten.

In einer aktualisierten Empfehlung vom Freitag, 17. August 2018 zitierte die australische Botschaft einen Bericht der Behörden über eine „glaubwürdige Entführungsgefahr“ in Palawan.

Die Botschaft erwähnte auch die Basilan-Explosion im letzten Monat, bei der 11 Menschen getötet wurden, sowie die jüngsten Angriffe von Aufständischen in Luzon und auf den Visayas.

Australien riet seinen Bürgern, bei Reisen auf die Philippinen ein hohes Maß an Vorsicht walten zu lassen.

Die australischen Behörden warnte ihre Bürger auch Reisepläne nach Ost-Mindanao zu „überdenken“ und nicht nach Zentral- und West-Mindanao zu reisen, wegen der hohen Zahl der Gewaltverbrechen, der hohen Gefahr von Terroranschlägen und Entführungen.

Am Dienstag zitierte die US-Botschaft in ihrer Sicherheitswarnung sogar einen Facebook-Eintrag des Westkommandos mit Sitz in Palawan: „Das Westkommando bleibt weiterhin wachsam und verstärkt seine Sicherheitslage in Palawan gegen alle Arten von Bedrohungen, während es Informationen erhielt von möglichen Entführungen in der Provinz.“

Die USA rieten ihren Bürgern, wachsam zu sein und sich ihrer Umgebung bewusst zu sein, persönliche Sicherheitspläne zu überprüfen und lokale Medien auf Aktualisierungen zu überwachen.

Der Inquirer berichtete am Montag, dass Palawan mit einem Geheimdienstbericht an die Öffentlichkeit gegangen sei, dass eine Einheit der Abu Sayyaf-Gruppe von Sulu aus nach Palawan unterwegs sei, um Terror durch Entführung zu säen.

Redaktion

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