USA warnen Philippinen vor Kauf von russischen U-Booten

Washington hat Manila davor gewarnt, von Russland Waffen, darunter auch U-Boote, zu kaufen. Darüber berichtet das Portal Business Insider.

russisches U-Boot

Manila, Philippinen – Wie der BI-Reporter Ryan Pickrell schreibt, haben die USA die Philippinen ermahnt, ihre Kaufpläne für Militärtechnik aus russischer Produktion, so U-Boote mit dieselelektrischem Antrieb, „gut zu durchdenken“, denn Moskau sei ein „vertrauensunwürdiger Partner“.

Die Philippinen, die als Verbündeter der USA in Südostasien gelten, interessierten sich für den Kauf einer ersten Partie von russischen U-Booten, um ihre Seestreitkräfte angesichts der angespannten Beziehungen zu China im Südchinesischen Meer festigen zu können, so Pickrell.

Der philippinische Verteidigungsminister Delfin Lorenzana hatte im Juni erklärt, sein Land brauche U-Boote, um „nicht hinter den Nachbarländern zurückzubleiben“. Russland habe seinerseits den Philippinen U-Boote und Vorzugskredite dazu angeboten, so Pickrell.

Dem für Ostasien zuständigen Berater des US-Verteidigungsministers, Randall Schriver, zufolge sollten die Philippinen hierbei sehr vorsichtig handeln. „Sollten sie die wichtigste Kampftechnik bei Russland kaufen, wird dies unserem Bündnis keinen Nutzen bringen. Ich denke auch, dass wir schließlich ein besserer Partner sein können als die Russen“, so Schriver.

„Wir müssen uns über die Natur des Regimes in Russland klar werden. Man braucht dabei nicht die ganze Liste anzuführen: die Krim, die Ukraine, ein C-Waffen-Einsatz in Großbritannien. Hierbei handelt es sich nicht nur um Investitionen in Militärsysteme, sondern auch um die Position gegenüber Russland“, fügte der US-Beamte hinzu.

Schriver rief die Philippiner auf, US-amerikanische Militärtechnik zu kaufen. Er hat bei seinem Besuch in Manila versichert, dass die USA „ein guter Verbündeter“ seien und die Philippinen in ihrem Streit mit China im Südchinesischen Meer unterstützen würden.

Quelle

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