Misswirtschaft führt zu Katastrophenzustand in Zamboanga

NFA-Reis

Manila, Philippinen – Die lokalen Gesetzgeber haben eine Resolution verabschiedet, die die Stadt Zamboanga, Mindanao wegen mangelndem Reisangebot in den Katastrophenzustand bringt.

Das städtische Landwirtschaftsamt hat damit begonnen, die Reispreise in verschiedenen Gebieten zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Händler die empfohlenen Einzelhandelspreise für Getreide einhalten und um das Horten zu verhindern.

Die Händler beschuldigten die nationale Lebensmittelbehörde (NFA) des mangelnden Reisangebotes, weil sie keinen billigen Getreide auf den Markt gebracht hätten.

Dem widersprach die NFA und behauptete ihrerseits erst in dieser Woche Tausende von Säcken mit Reis auf den Markt gebracht zu haben.

KCC Supermarkt, der größte in Zamboanga City, hat keine Bestände an Reis; während kleine Händler Reis weit über den empfohlenen Verkaufspreis und um mindestens 20 Prozent höher verkaufen. Am stärksten von der Reisknappheit betroffen sind die Armen, da sich nur noch die Mittelschicht die hohen Getreidepreise in Zamboanga leisten kann.

Auch in anderen Teilen des Landes warten die Menschen seit Monaten auf den importierten subventionierten Reis, doch die Verkaufsstellen des sogenannten NFA-Reis sind weitestgehend geschlossen oder ohne Ware. Es gibt auch Stimmen unter den Reis-Einzelhändlern, die behaupten der importierte Reis werde zu marktüblichen Preisen, und nicht wie gesetzlich vorgeschrieben für PHP 27 – PHP 33, verkauft.

Redaktion

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