Streetdance mit bunten Masken und Kostümen geben Einblicke in die Kultur der Philippinen

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Schlemmen, staunen, feiern und schöne Dinge kaufen: Das mit mehr als drei Millionen Besuchern größte Sommerfest in der Rhein-Main-Region bietet von Freitag, dem 24. bis Montag, dem 27. August wieder jede Menge Vergnügen. Dieses Jahr mit dabei: eine Masskara Streetdance-Gruppe aus den Philippinen. Sie bringt asiatische Anmut und Leichtigkeit an den Main.

Das Südostasiatische Archipel mit mehr als 7.000 Inseln verströmt auf dem Museumsuferfest bereits zum dritten Mal gute Laune mit einem Schuss Exotik. Dieses Jahr bringen zehn Tänzerinnen und Tänzer in bunten Masken und Kostümen einen Eindruck mit von zwei der größten Feste ihrer Heimat. „It´s more fun in the Philippines“, heißt es dann auf der Frankfurter Musikbühne am Eisernen Steg.

„Es gibt bei uns keinen Tag, an dem nicht irgendwo ein Fest gefeiert wird“, sagt die Tourismus-Direktorin des Philippine Department of Tourism in Frankfurt, Margarita Patricia R. Valdes. „Mit diesem Lebensgefühl wollen wir die Menschen auf dem Museumsuferfest anstecken“.

Passend zum Superlativ „größtes Sommerfest der Region“ bringt die quirlige Tanzgruppe deshalb Maskentänze des fröhlichsten und farbenfrohsten Festivals auf den Philippinen mit, dem Masskara Festival. Es hat sich in den 1980er Jahren in einer Zeit der Not entwickelt, um mit lachenden Masken, ausgelassener Bewegung und Farbenfreude die Menschen aufzuheitern. Das zweite wichtige Festival, Sinulog-Festival zu Ehren des Kindes Jesus, entstand ebenfalls in den 1980er Jahren und soll aufuralte rituelle Tänze auf der Insel Cebu zurückzuführen sein. Die Tanzschritte erinnern an die Wellen des Wassers und symbolisieren, wie die Menschen auf den Philippinen das Auf und Ab des Lebens meistern.

Neben den Auftritten der Streetdancer gibt es während des ganzen Festes einen Informationsstand über das Urlaubsziel im Pazifik mit weißen Traumstränden und Taucherparadieses, unteriridischen Flüsse und sattgrünen Reisterrassen. Kulinarisch lässt sich das Land am Food Truck „Adobo“ erlebt. der nach nach dem philippinischen Nationalgericht benannte Stand serviert Spezialitäten des einzigen Inselstaates im Pazifik mit katholischer Bevölkerungsmehrheit. Anders als auf Puerto Rico oder in Spanien bezeichnet Adobo auf den Philippinen das Schmoren von Fleisch in Sojasoße und Essig. „Es gibt aber nicht ein Rezept, jede Insel, jedes Dorf, ja jede Familie hat bei uns seine eigene Tradition“, sagt Margarita Patricia R. Valdes. „Die Vielfalt muss man einfach probieren.“

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Die Auftritte beim Museumsuferfest 2018 auf der Frankfurter Musikbühne zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke:

Fr 24.8. – 15.15, 18.40 und 19.45 Uhr

Sa 25.8. – 15.20, 20.00 und 21.30 Uhr

So 26.8. – 15.15, 18.15 und 20 Uhr

Quelle

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