Gesundheitsministerium – Nicht genügend Tollwutimpfstoff

Tollwut Karte

Manila, Philippinen – Das Gesundheitsministerium (DOH) hat seine Besorgnis über das schwindende Angebot an Anti-Tollwutimpfstoffen für den Menschen zum Ausdruck gebracht.

Bereits seit Januar diesen Jahres weist das Gesundheitsministerium auf eine Verknappung des Angebots hin.

Der Sprecher des Gesundheitsministeriums Eric Domingo sagte, dies sei durch den Rückruf von 50 Prozent der weltweit verfügbaren Impdosen verursacht worden, da Produkte eines der größten Impfstoffhersteller verunreinigt seien.

„Wir haben einen weltweiten Mangel an Anti-Tollwutimpfstoffen, weil einer ihrer größten Lieferanten, die GSK, herausfand, dass ihr Vorrat von einer Fabrik kontaminiert war“, sagte Domingo.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sterben jährlich zwischen 200 und 300 Filipinos an Tollwut.

Von Januar bis August 2018, gab das DOH an, dass 186 Todesfälle gemeldet wurden, was höher ist als die 177 Fälle im selben Zeitraum des Vorjahres.

Mindestens drei Impfdosen sind für Personen vorgesehen, die potenziell Tollwut ausgesetzt sind, während die bereits exponierten Personen vier Dosen benötigen.

Mit dem schwindenden Angebot, riet das DOH der Öffentlichkeit, ihre Haustiere impfen zu lassen, da es keinen Mangel an Tollwutimpfstoffen für Tiere gibt.

Im Allgemeinen sollte jeder, der von einem Tier gebissen oder gekratzt wird, innerhalb von 24 Stunden sofort ärztlich behandelt werden.

Redaktion

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