Wege aus der Armut in den Philippinen – Hilfe bei der Geschäftsgründung durch Mikrokredit und Beratung

Wege aus der Armut in den Philippinen - Hilfe bei der Geschäftsgründung durch Mikrokredit und Beratung

Amy

Manila, Philippinen – Eine kleine Hütte in Olongapo auf den Philippinen ist das Zuhause der 50-jährigen Amy, sowie ihres Mannes, ihrer beiden jüngsten Geschwister, ihrer drei Kinder und ihrer Enkelin. Acht Personen auf so engem Raum, das ist typisch für eine philippinische Familie aus den Armenvierteln.

Genauso typisch ist, dass kein Geldinstitut Amy einen Kredit gewähren würde. Und doch war da der Traum, einen Sari-Sari-Store, einen Tante-Emma-Laden, zu eröffnen, um besser für ihre Familie sorgen zu können.

Tobias Schüßler, Vorsitzender und Gründer von Global Micro Initiative e.V. (GMI) mit dem Sitz in Hösbach erklärt dazu: “Menschen wie Amy haben wegen ihrer Armut keinen Zugang zu Krediten, auch wenn sie gute Geschäftsideen haben. Solchen Menschen möchten wir helfen und ihnen eine echte Chance geben, sich selbst einen Weg aus der Armut zu erarbeiten.”

Gemeinsam mit Project Life Subic, GMI’s philippinischer Partnerorganisation, hilft und betreut die unterfränkische Hilfsorganisation Kleinunternehmer auf den Philippinen, indem sie spendenfinanzierte Mikrokredite zur Verfügung stellt. Am wichtigsten ist jedoch, dass Mitarbeiter der Partnerorganisation den Kleinunternehmern beratend zur Seite stehen.

Inzwischen hat Amy an ihrem Zuhause ihren Sari-Sari-Store eröffnet. Dort verkauft sie seit einigen Wochen Produkte wie Konserven, Süßigkeiten und anderes an ihre Nachbarn. Den Mikrokredit in Höhe von 50 € nutzte sie, um die größtenteils leeren Regale ihres Ladens mit Produkten zu füllen. 

“Anfangs lief das Geschäft jedoch nicht so gut”, berichtet Leslie Nabong, Leiterin von Project Life Subic. “Unsere Mitarbeiterin erklärte Amy dann bei einem ihrer Besuche, dass sie die Produkte gut sichtbar hinstellen und nicht in die Schränke verstecken sollte, damit Kunden sie sehen können. Auch wenn Amy Angst vor Dieben hatte, befolgte sie den Rat. Seitdem ist Amys Umsatz gestiegen.”

Mit spendenfinanzierten Mikrokrediten Menschen in Olongapos Armutsvierteln auf Augenhöhe begegnen und ihnen neue Möglichkeiten eröffnen, das ist gemäß Schüßler auch künftig ein erklärtes Ziel von Global Micro Initiative e.V.

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Weitere Informationen:
Global Micro Initiative e.V.
Silvia Schüßler
Vorstandsmitglied
Public Relations, Finanzen und Mitgliederbetreuung
Weißenbergerstraße 6
63768 Hösbach

06021 550332 (überwiegend nachmittags)

Quelle

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