Katholische Jugend St. Laurentius – Besuch bei der Steyler Mission

großzügige Spende

Die katholische Jugend freute sich über die großzügige Spende die den „Müllkippen-Kindern“ zugute kommt. Foto: Privat

Manila, Philippinen – Am vergangenen Freitag, 7. September 2018 besuchten die Mitglieder des Arbeitskreises Projekte (AKP) der katholischen Jugend St. Laurentius Ahrweiler die Steyler Mission in St. Augustin.

Pater Xavier Alangaram SVD, Missionssekretär seit 2016, empfing die drei interessierten Schülerinnen in der Steyler Mission und erzählte ihnen von verschiedenen Projekten überall auf der Welt, Möglichkeiten Spendengelder zu erwerben und wie sehr das Geld gebraucht wird.

Er selbst kommt aus Südindien und ist über die Steyler Mission nach Deutschland gekommen, um Priester zu werden. Für Alina Friedrich, Jule Jessen und Lotte Nacke war es ein beeindruckendes Erlebnis, sich mit Pater Alangaram über die Not der Menschen in anderen Ländern zu unterhalten und zu merken, dass das Geld in vertraulichen Händen dorthin kommt, wo es wirklich gebraucht wird.

Zum Ende des Treffens überreichte der AKP eine großzügige Spende im Wert von 3000 Euro. Das Geld wurde bei vergangenen Aktionen des Arbeitskreises, zum Beispiel dem Kuchenverkauf an Pfingsten und dem erfolgreichen Spendenlauf vor zwei Wochen, eingenommen und kommt nun Müllkippen-Kindern auf den Philippinen zugute.

Ganze Familien, die normalerweise ihr Leben damit verbringen, Müll auf riesigen Müllkippen in der Großstadt Cebu zu sammeln, haben dank diesem Projekt die Möglichkeit, ihre Kinder zur Schule zu schicken, Mahlzeiten und lebenswichtige Medikamente zu erhalten. Sie bekommen somit eine Zukunftsperspektive geschenkt und können den zahlreichen Gefahren auf der Müllkippe entkommen.

Das interessante und nette Treffen mit Pater Alangaram hat den Mitgliedern des AKPs noch einmal gezeigt, wie wichtig dieses Engagement ist und hat sie motiviert, weiterhin für solche Projekte Spenden zu sammeln: „Es war sehr beeindruckend, persönlich mit Pater Alangaram sprechen zu können und von seiner Arbeit und seinen Erfahrungen zu hören“, so Jule Jessen.

Quelle

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