Taifun „Ompong“ – 25 Tote, Fernsehteam vermisst

Ompong

Manila, Philippinen – Die Zahl der Opfer durch Taifun Ompong (internationaler Name: Mangkhut) ist weiter angestiegen, der politische Berater des Präsidenten, Francis Tolentino, sagte am Sonntag, 16. September 2018, dass 20 der Todesopfer aus der Verwaltungsregion der Cordillera, vier aus Nueva Vizcaya und einer aus der Region Ilocos stammen.

Unter den Todesopfern in Cordillera war eine sechsköpfige Familie, die starb, nachdem ihr Haus in Baguio City bei einem Erdrutsch begraben wurde.

Ein Bewohner von Kalinga starb, nachdem ein Stein aufgrund von Bodenerosion auf ihn gefallen war. Er wurde bei seiner Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt.

In Nueva Vizcaya starb am Samstagnachmittag eine weitere vierköpfige Familie, nachdem ihr Haus in einem abgelegenen Dorf bei einem Erdrutsch begraben worden war. Getötet wurden ein 36-jähriger Vater und seine drei Kinder, von denen eines zwei Jahre alt und das andere acht Monate alt war. Drei der Familienangehörigen gingen in ein Evakuierungszentrum und blieben von dem tragischen Unfall verschont.

In Ilocos Sur räumte ein Mann Trümmer auf, als ein Mangobaum auf ihn fiel.

Ein Fahrzeug der Abteilung für öffentliche Arbeiten und Autobahnen, das bei einem Erdrutsch begraben war, wurde gefunden, alle seine Passagiere wurden gerettet und sind unversehrt.

Tolentino sagte, es gebe noch keine Berichte von Opfern aus Cagayan und Isabela.

Unterdessen wurde ein Fernsehteam von des Senders TV 5 am Sonntagmorgen als vermisst gemeldet. Das Team bestehend aus 3 Personen wurden zuletzt in Santa Ana, Cagayan gesehen.

Laut Tolentino werden Anstrengungen unternommen, um die Stromversorgung und die Kommunikation in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen. Hilfsgüter werden bereits seit Samstag verteilt.

Redaktion

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