Taifun „Ompong“ – Zahl der Toten auf 65 gestiegen

Ompong

Manila, Philippinen – Die Zahl der Toten durch Taifun Ompong (internationaler Name: Mangkhut) ist weiter gestiegen. Nach Behördenangaben stieg die Zahl der Todesopfer auf 65, nachdem in der Nacht zum Montag im Ort Itogon weitere Leichen nach einem Erdrutsch entdeckt wurden.

Ein Polizeisprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass weitere 43 Menschen vermisst würden. Mehr als 155.000 Menschen befinden sich demnach weiter in Notunterkünften. Insgesamt 591.762 Menschen oder 147.540 Familien waren davon betroffen, als der Taifun „Ompong“ seine Wut auf den Philippinen entfesselte, sagte der Nationale Rat für Katastrophenvorsorge (NDRRMC) am Montag, 17. September 2018.

Insgesamt wurden 144 internationale und 135 Inlandsflüge wurden wegen des Taifuns abgesagt.

Der Taifun war von den Philippinen kommend am Sonntag weiter zum chinesischen Festland gezogen. In der Provinz Guangdong wurden zwei Tote gemeldet. Mehr als drei Millionen Menschen waren vorsorglich in Sicherheit gebracht und zehntausende Fischerboote zurück in die Häfen beordert worden.

Der Sturm wütete auch in Hongkong. Nach Angaben der Behörden verursachte der Taifun «schwere und grossflächige Schäden». Mehr als 300 Menschen wurden in der Metropole verletzt. Am Montag begannen in der Stadt die Aufräumarbeiten. Schulen blieben geschlossen, der öffentliche Nahverkehr war stark beeinträchtigt.

Redaktion

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