Duterte lässt Luxusautos verschrotten, Altkleider für Taifun-Opfer

Luxusautos

Manila, Philippinen – Präsident Rodrigo Duterte hat in der jüngeren Vergangenheit für Aufsehen gesorgt, als er medienwirksam die Leitung der Zerstörung von geschmuggelten Luxusautos übernahm. Viele Menschen fragten sich, warum diese Zerstörungswut, warum keine Versteigerung für soziale Zwecke, bei 20 Millionen armen Filipinos.

Mit einer Ausnahme bestand Duterte darauf, dass geschmuggelte Luxusautos zerstört werden, in einer Rede am 30. Juli 2018 sagte Duterte, dass 10 beschlagnahmte Hummer nicht während der medienwirksamen Zerstörung von Luxusfahrzeugen im Wert PHP 297 Millionen, im Hafen von Santa Ana, Cagayan, verschrottet werden sollen.

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Der Präsident sagte, dass die Hummer Fahrzeuge an die philippinische Nationalpolizei und die Streitkräfte der Philippinen kostenlos verteilt werden sollen.

Die Begründung des Präsidenten für die Verschrottung, er wolle damit verhindern, dass die Fahrzeuge angeblich billig ersteigert werden können und somit die Schmuggler preiswert doch noch an ihre Luxusautos kommen.

Nun beweist Präsident Duterte doch noch, dass er ein Herz für notleidende Filipinos hat, er will das geschmuggelte Altkleider – auf den Philippinen bekannt als „ukay-ukay“ – die in den Häfen des Landes beschlagnahmt wurden, direkt an die Katastrophenhilfe der Regierung gehen.

Der Präsident hatte das Sozialministerium (DSWD) angewiesen, sich mit dem philippinischen Zoll (BOC) für die Verteilung der Second-Hand-Kleidung an die Opfer der Katastrophe zu koordinieren.

In einem Gespräch mit der Ministerin für Sozialfürsorge, Virginia Orogo, betonte der Präsident, dass die Qualität der Hilfsgüter, die an betroffene Familien, insbesondere Kleidung, verteilt werden, verbessert werden muss.

Altkleider

Redaktion

 

 

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