1,4 Millionen von Taifun Ompong betroffen, bisher 81 Tote geborgen

Evakuierungszentrum

Evakuierungszentrum. Bild mit freundlicher Genehmigung von Rappler

Manila, Philippinen – Mindestens 1,4 Millionen Menschen sind vom Taifun Ompong (Mangkhut) betroffen, berichtet der Nationale Katastrophenschutzrat (NDRRMC).

Insgesamt 345.158 Familien oder 1.436.997 Menschen waren betroffen, in 4.216 Barangays (Dörfer) in der Ilocos Region, Cagayan Valley, Central Luzon, Calabarzon, Mimaropa, Metro Manila und der Cordillera Administrative Region (CAR).

Von den Betroffenen befinden sich noch 13.949 Familien oder 54.935 Menschen in 390 Evakuierungszentren. 20.706 Familien oder 84.674 Menschen wurden außerhalb der Evakuierungszentren versorgt.

Nach vorläufigen Zählungen wurden 3.610 Häuser vollständig zerstört wurden, 40.989 Häuser in der Ilocos Region, im Cagayan Valley, Central Luzon und CAR wurden beschädigt.

Die Gesamtkosten der Schäden belaufen sich bisherigen Schätzungen auf etwa 16,7 Milliarden Pesos (265 Millionen Euro), wobei 14,3 Milliarden Pesos für Schäden in der Landwirtschaft und 2,36 Milliarden für die Infrastruktur veranschlagt wurden. Ungefähr 171.932 Bauern waren von Ompong allein in CAR betroffen.

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Überschwemmungen wurden in 393 Gebieten in der Ilocos Region, Cagayan Valley, Calabarzon und Mimaropa bis Mittwoch, 19. September 2018, beobachtet. Die Überschwemmungen waren bereits in 88 dieser Gebiete am Donnerstag abgeklungen.

Bislang wurden den betroffenen Bewohnern der Ilocos-Region, Cagayan Valley, Zentral-Luzon, Mimaro, Metro Manila und CAR 65 Milliarden Pesos Hilfe zur Verfügung gestellt.

Unterstützung kam vom Büro für Zivilschutz, vom Gesundheitsministerium, vom Ministerium für soziale Wohlfahrt und Entwicklung sowie von lokalen Regierungsstellen und Nichtregierungsorganisationen.

Nach Angaben der philippinischen Nationalpolizei wurden in mehreren Regionen mindestens 81 Menschen durch Ompong getötet. Lokale Beamte riefen über mehrere Gebiete den Katastrophenzustand aus.

Erdrutsch Naga Cebu

Mindestens zehn Häuser bei Erdrutsch auf den Philippinen verschüttet.

Mindestens zehn Häuser bei Erdrutsch auf den Philippinen verschüttet

Bei einem Erdrutsch in Folge heftiger Monsunregenfälle sind in Naga, Cebu am Donnerstag, 20. September 2018 mindestens zehn Häuser verschüttet worden und zwei Menschen ums Leben gekommen. „Die örtlichen Rettungskräfte gehen davon aus, dass zehn bis 15 Häuser verschüttet wurden“, sagte ein Vertreter des Katastrophenschutzes der Nachrichtenagentur AFP.

Zwei Leichen seien geborgen und zwei Überlebende gerettet worden.

Bergungsaktion in Itogon, Benguet

Mindestens 23 Menschen wurden infolge des Erdrutsches in Itogon, Benguet, der während des Taifuns Ompong am vergangenen Wochenende geschehen war, tot geborgen, 39 weitere Personen werden noch vermisst.

Nach Angaben der Behörden gibt es kaum Chancen noch Lebende unter den Schlamm und Geröllmassen zu finden.

Redaktion

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