Vierzehn Tote und dutzende Vermisste nach Erdrutsch – Video zeigt Moment des Unglücks in Cebu

Erdrutsch Cebu

Hunderte Helfer suchen nach überlebende in Cebu

Manila, Philippinen – Ein neuer Erdrutsch hat nach Taifun Ompong (Mangkhut) auf den Philippinen mindestens 14 Menschen in den Tod gerissen. Wenigstens acht weitere wurden verletzt, aber gerettet, als die Schlammlawine am Donnerstag im Dorf Tinaan in der Provinz Cebu bis zu 25 Häuser unter sich begrub.

Etwa 50 Menschen würden nach dem jüngsten Unglück noch vermisst, sagte Polizeikommissar Roderick Gonzales.

Verwandte hätten eine SMS von einer sechsköpfigen Familie erhalten, die sich noch unter dem Schlamm befinde, sagte Gonzales. „Jetzt ist der entscheidende Zeitpunkt. Darum beeilen wir uns mit der Rettung, solange es noch Lebenszeichen gibt“, sagte Gonzales dem Sender CNN Philippines. Aber: „Wir können momentan keine schweren Geräte benutzen, weil der Boden sehr weich ist“, fügte er hinzu.

Der Taifun Ompong (Mangkhut) hat auf den Philippinen bisher mindestens 81 Menschen das Leben gekostet. Mindestens 70 weitere wurden am Mittwoch noch vermisst, wie die Polizei mitteilte.

Die meisten der Todesopfer und Vermissten stammen demnach aus der nördlichen Region Cordillera. Dort liegt auch die Stadt Itogon, wo eine Schlammlawine eine Siedlung von Bergbauarbeitern unter sich begrub.

Trotz des sich ausbreitenden Leichengeruchs suchten Rettungskräfte mit Schaufeln und Hacken unter der dicken Schlammschicht in Itogon weiter nach Überlebenden. «Für mich ist das noch immer eine »Rettungsaktion«, weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass es dort noch Überlebende gibt», sagte der Präsidentenberater Francis Tolentino, der den Einsatz überwacht. «An diesem Ort gibt es Wasser, und Wasser kann dir helfen, zu überleben.»

Redaktion

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