Im Mittelfeld in Asien – Auf den Philippinen sterben 28 Kinder von 1000 bevor sie das 5. Lebensjahr erreichen

Manila, Philippinen – Die Sterblichkeit von Kindern unter 5 Jahren ist im asiatischen Raum weiterhin weltweit am höchsten, trotzdem sich die Situation laut Weltbank in den letzten Jahren deutlich verbessert hat.

Besonders im asiatischen Raum hängt das Überleben von dem Land ab, in dem diese Kinder geboren werden, und es heißt auch, dass „die neonatale Sterblichkeit zwischen 2000 und 2017 um das 1,5-fache geringer ist als bei älteren Kindern (unter 5 Todesfälle nach dem ersten Lebensmonat), so die Weltbank.

Asien_Kindersterblichkeit

Südasiatische Kinder sind am meisten gefährdet zu sterben, bevor sie fünf Jahre alt werden. In Pakistan sterben 75 Kinder von 1000 bevor sie ihren 5. Geburtstag feiern können, im Gegensatz sterben Japan, Südkorea und Singapur nur 3 Kinder.

Die häufigsten Todesursachen sind Unterernährung, Lungenentzündung, Durchfall und Malaria. 

Von den politischen Entscheidungsträgern wird eine erhebliche Verlagerung der Mittelzuweisung an den Gesundheitssektor gefordert, um dieses gravierende Problem anzugehen.

Laos, eines der wirtschaftlich schwächsten Länder in der Region, hat die zweithöchste Sterblichkeitsrate unter fünf Jahren von 63 Promille. Die meisten Todesfälle treten aufgrund von Infektionen der unteren Atemwege auf. Myanmar hat eine Sterblichkeitsrate unter fünf Jahren von 49 pro Tausend und ist damit die dritthöchste in der Region.

Indien hat mit 39 Promille die vierthöchste Sterblichkeitsrate in der Region. Die Rate ist im Vergleich zu den Zahlen der Vorjahre deutlich gesunken. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Land, dass die Sterblichkeitsrate unter fünf Jahren gleich dem globalen Durchschnitt ist. 

Auf Indien folgen Nepal, Bangladesch und Bhutan.

Die Philippinen liegen im asiatischen Vergleich im Mittelfeld, mit 28 Kinder je 1000.

Redaktion

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