Einen Monat vor Wiedereröffnung von Boracay – Erst 25 Resorts erhalten Betriebserlaubnis

boracay_cimatu

Umweltminister Roy Cimatu

Manila, Philippinen – Erst Fünfundzwanzig Resorts haben alle Genehmigungen erhalten, die notwendig sind, um rechtzeitig für die „sanfte Wiedereröffnung“ von Boracay am 26. Oktober ihre Arbeit wieder aufzunehmen, sagte das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen (DENR) am Freitag, 28. September 2018.

Auf einer Pressekonferenz sagte Umweltstaatssekretär Sherwin Rigor, dass nach dem monatelangen Schließung von Boracay insgesamt 1000 Zimmer für den ersten Betriebstag zur Verfügung stehen werden.

Beschränkungen

Abgesehen von der Beschränkung auf Betriebe mit vollständigen Genehmigungen von der lokalen Regierung, dem Umweltministerium und anderen damit verbundenen Behörden, werden auch Aktivitäten am und im Wasser geregelt.

Vegetation, Feuertanz, Fischfütterung, Korallenpflücken, offenes Feuer, Verwendung von Kerosinlampen; Tische, Stühle und andere Möbel; Riesige Sonnenschirme, Souvenirläden und elektrische Lichter sind am und um den Strand herum zukünftig nicht mehr erlaubt.

Eine No-Build-, No-Party- und Nichtraucherzone wurde ebenfalls innerhalb von 25 + 5 Metern vom Strand errichtet. Das Anpflanzen von Kokospalmen erfordert eine Genehmigung der des Umweltministeriums.

Wassersport kann auch verboten werden, da das Umweltministerium den Zustand der Korallen um die Insel und die Möglichkeit, künstliche Korallen zu bauen, um Fischbestände auf der Insel zu rehabilitieren, untersucht.

Umweltminister Roy Cimatu wies darauf hin, dass ihre derzeitige Grenze von 19.000 Touristen die Anzahl der Touristen auf der Insel in der Haupt- und Nebensaison berücksichtigte.

Ein neuer von der Boracay Inter-Agency Task Force (BIATF) vorgeschlagener Bewegungsplan wird die Ankunft von Touristen in Boracay regeln.

Cimatu sagte, der wichtigste Teil des Sanierungsplans für die nächsten zwei Jahre sei die Überholung des Abwassersystems, damit die Insel täglich 18 Millionen Liter Wasser verarbeiten kann.

Rigor sagte Hotels mit 50 Zimmern und oben entlang der Strandfront müssen eine eigene Kläranlage (STP) vorweisen, während Betriebe mit 49 Zimmer und darunter beauftragt wurden, sich an die Abwasserleitung anzuschließen.

Er sagte auch, dass Waldland und die neun Feuchtgebiete der Insel in diesem Prozess rehabilitiert werden müssten.

Von der Rehabilitation sind neben den Touristen und den Geschäftsleuten auch hunderte angebliche illegale Siedler betroffen, die meist schon Jahrzehnte auf der Insel leben. Die Häuser der Siedler werden abgerissen und die Betroffenen werden umgesiedelt.

Redaktion

Print Friendly, PDF & Email