Internationale Währungsfonds – Philippinische Wirtschaft „steht vor neuen Herausforderungen“

Internationale Währungsfonds

Manila, Philippinen – Die philippinische Wirtschaft wächst weiter robust, sieht sich aber neuen Herausforderungen gegenüber, so der Internationale Währungsfonds.

Die philippinische Wirtschaft ist weiterhin gut, sieht sich aber neben steigender Inflation und einem weniger günstigen außenwirtschaftlichen Umfeld zusätzlich zu anhaltender Armut und Ungleichheit neuen Herausforderungen gegenüber“, sagte der IWF in einem Bericht.

„Das neue Umfeld erfordert eine Anpassung des Policy-Mix, um Wachstums- und Stabilitätsziele auszugleichen und gleichzeitig die Integration zu fördern“, fügte der Internationale Währungsfonds hinzu.

„Die mittelfristigen wirtschaftlichen Aussichten sind weiterhin günstig, was das Land in eine gute Position versetzt, um die noch immer hohe Armut und Ungleichheit anzugehen.“

Das Bruttoinlandsprodukt – oder der Wert aller Fertigwaren und Dienstleistungen, die im Land produziert werden – ging im zweiten Quartal stark zurück auf 6,0 Prozent, dem niedrigsten Tempo in drei Jahren.

In der ersten Hälfte des Jahres 2018 wuchs die Wirtschaft um 6,3 Prozent und lag damit deutlich unter dem Ziel der Regierung von 7 bis 8 Prozent für dieses Jahr bis 2022.

In seinem Bericht prognostiziert der IWF, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 6,5 Prozent und im Jahr 2019 um 6,7 Prozent wachsen wird, gestützt von einer positiven Binnennachfrage.

Redaktion

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