Philippinische Zentralbank sieht die Inflation im September bei 6,8 Prozent

Bangko Sentral ng Pilipinas

Manila, Philippinen – Noch ist der September nicht vorbei, doch die philippinische Zentralbank (BSP) sieht die Verbraucher, die die Hauptlast der steigenden Preise tragen, die Inflation im September noch stärker zu spüren bekommen werden.

In einer Erklärung vom Freitag, 28. September 2018 sagte die BSP, dass sich die Inflation im September auf rund 6,8 ​​Prozent stabilisiert haben könnte. Wenn das zutreffen würde, wäre die Inflationsrate dieses Monats die Höchste seit den 7,2 Prozent im Februar 2009.

Der untere Inflationsausblick der Zentralbank lag im September bei 6,3 Prozent, während die Worst-Case-Schätzung für den Monat bei 7,1 Prozent lag.

Die Inflationsprognose der BSP von 6,8 Prozent war höher als die Prognose des US-Finanzministeriums, das für diesen Monat unverändert gegenüber den 6,4 Prozent im August rechnet.

Philippinen Magazin - Hier könnte Ihre Werbung stehen

Laut der Zentralbank trugen höhere lokale Ölpreise, ein schwacher Peso und ein Anstieg der Preise landwirtschaftlicher Produkte aufgrund des Taifun Ompong zu den Inflationsengpässen des Landes bei.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Pulse Asia halten 65 Prozent der Befragten die Inflation für ein dringendes Anliegen an die Regierung.

Um die Verbrauchernachfrage zu dämpfen, was wahrscheinlich die Verbraucherpreise steigen lässt, hat die BSP seit Mai Zinserhöhungen von 1,5 Prozentpunkten durchgeführt, die stärkste Aktion gegen die Inflation seit dem Jahr 2000.

Die Währungsbehörden haben ebenfalls zugegeben, ihre 2-4 Prozent Vorgabe zu verfehlen, Zielband für die Inflation in diesem und im nächsten Jahr, wahrscheinlicher sind durchschnittlich 5,2 Prozent im Jahr 2018 und 4,3 Prozent im Jahr 2019.

Die philippinischen Politiker äußerten sich besorgt über die Gefahren durch die steigenden Preise für die Wirtschaft, die im zweiten Quartal ein schleppendes Wachstum von 6 Prozent aufwies, das langsamste Tempo seit drei Jahren.

Einige Analysten gehen davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Halbjahr weiter abschwächen wird, da eine straffere Geldpolitik und eine höhere Inflation die Konsumausgaben belasten, auf die rund sieben Zehntel der philippinischen Wirtschaft entfallen.

Redaktion

Print Friendly, PDF & Email
Auswandern auf die Philippinen – Tablas Sunshine Village