Umfrage: Wieder mehr Familien auf den Philippinen von Armut betroffen

Armut auf den Philippinen

Manila, Philippinen – Die Zahl der Familien, die sich selbst als arm betrachteten, stieg im dritten Quartal 2018 auf 52 Prozent, was 12,2 Millionen Familien entspricht. Dies ist der höchste Wert seit dem vierten Quartal 2014, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Social Weather Stations ergab.

Im 2. Quartal 2018 sagten 48 Prozent der Befragten sie seien arm, das ist eine Steigerung um 4 Prozent, gegenüber dem 1. Quartal des Jahres stieg die Selbsteinschätzung sogar um 10 Prozent, als lediglich 42 Prozent ihre Situation als arm einschätzten.

Besonders prekär, Neue Armut, 8 Prozent der Befragten gaben an vor 1 – 4 Jahren nicht arm gewesen zu sein. 39 Prozent sagten, sie waren schon immer arm.

Armut nach Gebieten

Nach Angaben der Meinungsforscher stieg die Armut in allen Regionen stark an, mit Ausnahme von Metro Manila, wo sie leicht zurückging.

Nicht genug zu Essen

Die selbst eingestufte „Nahrungsmittelarmut“ stieg im dritten Quartal 2018 auf 36 Prozent oder 8,5 Millionen Familien, von 34 Prozent im Vorquartal oder 7,8 Millionen Familien. Das ist der Höchste Wert seit dem zweiten Quartal 2015 mit 37 Prozent.

Die Umfrage wurde vom 15. bis 23. September 2018, unter 1.500 Erwachsenen im ganzen Land durchgeführt.

Redaktion

Print Friendly, PDF & Email
Voll erschlossenes Grundstück vor den Toren Manilas zu verkaufen