UNICEF: „UNAKZEPTABEL“ – Bereits 35 Kinder in Dutertes Drogenkrieg getötet

getötete Kinder

Diese Kinder sind die jüngsten Opfer von Dutertes Anti-Drogenkampagne.

Manila, Philippinen – Das Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) hat am Dienstag, 9. Oktober 2018 seine Besorgnis über die wachsende Zahl von Minderjährigen geäußert, die im Drogenkrieg von Präsident Rodrigo Duterte getötet wurden.

Dies ist eine der „beunruhigenden“ Situationen von Kindern auf den Philippinen, die verschiedenen Formen von Gewalt ausgesetzt sind.

Lotta Sylwander, Landesbeauftragte des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF), sagte, es sei „nicht akzeptabel“, dass Kinder entweder direkt oder versehentlich bei der Kampagne gegen illegale Drogen und in anderen Konflikten getötet wurden.

„Wir glauben, dass Kinder immer eine zweite Chance haben sollten, deshalb ist es wirklich nicht gerecht, sie einer solchen Gewalt auszusetzen, und dies sind die Formen der Gewalt, gegen die wir wirklich anklagen und die wir nicht akzeptieren“, sagte Sylwander.

Letzte inoffizielle Zählungen durch UNICEF ergaben, das bereits 35 Kinder „direkt oder zufällig“ im Drogenkrieg der Regierung getötet wurden.

Der UN-Vertreter gab die Erklärung ab, da die Agentur und das Ministerium für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (DSWD) am Dienstag eine „Situationsanalyse“ der Kinder auf den Philippinen veröffentlicht haben, um die Fortschritte des Landes bei der Wahrung der Kinderrechte zu beleuchten.

Unicef-Bericht: Viele Kinder auf den Philippinen haben noch immer keine Grundrechte

„Bis heute haben ein starkes Wirtschaftswachstum und ein umfassender rechtlicher und politischer Rahmen leider nicht zu besseren Ergebnissen für Kinder im ganzen Land geführt“, hieß es.

Redaktion

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