Umfrage: Auf den Philippinen hungern wieder mehr Menschen

Armut auf den Philippinen

Manila, Philippinen – Die Zahl der philippinischen Familien, die unfreiwillig Hunger erleiden, stieg im dritten Quartal 2018 an. Dies geht aus der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Social Weather Stations (SWS) vom Freitag, 12. Oktober 2018 hervor.

Die Umfrage, die vom 15. bis 23. September 2018, unter 1.500 philippinischen Erwachsenen im ganzen Land durchgeführt wurde, ergab, dass 13,3 Prozent oder etwa 3,1 Millionen Familien mindestens einmal in den letzten drei Monaten unfreiwillig hungerten. Dies entspricht einem Anstieg von 3,9 Prozent gegenüber 9,4 Prozent oder rund 2,2 Millionen Familien im Juni 2018.

Der Meinungsforscher wies darauf hin, dass die Septemberumfrage die höchste seit den 15,9 Prozent im Dezember 2017 war.

Der Hunger stieg in Metro Manila um 4,3 Punkte von 13,0 Prozent (412.000 Familien) im Juni 2018 auf 17,3 Prozent im September 2018. Es stieg auch um 5,4 Punkte in Zentral-Luzon, von 7,3 Prozent (758.000 Familien) im Juni auf 12,7 Prozent im September.

Auf den Visayas viel der Hunger um 3,3 Punkte, von 9,3 Prozent (419.000 Familien) im Juni auf 6,0 Prozent im September. In Mindanao stieg er jedoch von 11,3 Prozent (604.000 Familien) im Juni auf 18,3 Prozent im September.

Bei einer Umfrage, im gleichen Zeitraum sagten mehr als 50 Prozent, sie seien von Armut betroffen.

Umfrage: Wieder mehr Familien auf den Philippinen von Armut betroffen

Redaktion

 

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