Österreicher auf den Philippinen ermordet

Trauer und Bestürzung bei Familie und Freunden eines 58-jährigen Lavanttalers. Der Gastro-Chef eines Luxuskreuzfahrtschiffes wurde bei einem Raubüberfall auf den Philippinnen ermordet.

Walter Pietschnig

Der Kärntner Walter Pietschnig wurde Opfer eines Raubüberfalles auf den Philippinen.

Manila, Philippinen – „Wir können den Tod eines Österreichers auf den Philippinen bestätigen.“ Aus Datenschutzgründen gibt man sich im Außenministerium sehr zurückhaltend. Aus philippinischen Medienberichten geht hervor, dass es sich bei dem Österreicher um den 58-jährigen Lavanttaler Walter Pietschnig aus Reichenfels handelt.

Demnach wurde Pietschnig am 11. Oktober Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Mehrere Männer sollen versucht haben, ihm ein teures Motorrad zu stehlen. Dabei sollen sie den Kärntner mit mehreren Messerstichen umgebracht haben. Die Polizei vor Ort führt umfangreiche Erhebungen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion der Leiche angeordnet. Nach Abschluss der Ermittlungen wird die Leiche des Lavanttalers auf Wunsch der Familie in die Heimat überstellt. Auf dem Friedhof in Reichenfels soll der Vater einer acht Jahre alten Tochter seine letzte Ruhe finden.

Walter Pietschnig war Zeit seines Lebens ein Weltreisender in Sachen Kulinarik. Nach der Kellnerlehre im Hotel „Ronacher“ in Bad Kleinkirchheim zog es den Lavanttaler zuerst in die Luxusgastronomie auf den Arlberg und von dort ging es auf Kreuzfahrtschiffe. Zuletzt arbeitete Walter Pietschnig als Gastrochef auf einem Luxus-Liner. Auf eines legte der Kärntner immer großen Wert: Auf seinem Namensschild stand stets „Reichenfels, Austria.“

Quelle

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