Bei Besuch auf Philippinen – Secret Service soll IS-Attentat auf Donald Trump vereitelt haben

Womöglich entging US-Präsident Donald Trump bei seinem Besuch auf den Philippinen vergangenes Jahr knapp einem Attentat. Darauf deutet eine TV-Dokumentation über den Secret Service hin.

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Manila, Philippinen – Donald Trump ist vor rund einem Jahr offenbar einem Attentat auf den Philippinen entkommen. Der Secret Service soll mindestens einen geplanten Anschlag auf den US-Präsidenten vereitelt haben. Das geht mehreren US-Medienberichten zufolge aus einer TV-Dokumentation des National Geographic hervor. Trump war im November zum Asean-Gipfel auf den Philippinen, traf sich dort unter anderem mit dem Präsidenten Rodrigo Duterte.

Zwei Bedrohungen gegen Donald Trump

Den Berichten zufolge soll die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Vorfeld des Besuches mehrere Todesdrohungen gegen den US-Präsidenten ausgesprochen haben. Es seien Bilder von einem von Kugeln durchlöcherten Trump in entsprechenden Videos im Netz gezeigt worden, zusammen mit der Aufforderung „sich bereit zu halten“ und Trump in dem asiatischen land „in einen Hinterhalt zu locken“. Der Secret Service, der unter anderem für den Personenschutz der US-Präsidenten zuständig ist, nahm die Drohungen demnach sehr ernst und bereitete sich in Manila entsprechend vor.

Kurz bevor Trump, dessen Secret-Service-Codename übrigens „Mogul“ ist, in Manila landete, trugen sich den Medienberichten zufolge folgende zwei Ereignisse zu: Zum einen habe der Secret Service Hinweise darauf bekommen, dass sich ein bekanntes IS-Mitglied in Manila aufhalten würde. Dieses habe es auf Trump abgesehen, so die Informationen der Geheimdienste. Daraufhin habe man den Mann „mithilfe von Überwachungstechnologie“ ausfindig gemacht und ihn in einem nahe gelegenen Park von philippinischen Einsatzkräften festnehmen lassen. Der Verdächtige habe sich dort gerade mit einem „Partner“ getroffen, der ebenfalls festgenommen worden sei.

Einer der Secret-Service-Agenten aus der Dokumentation sagte gegenüber dem der US-Seite „Daily Beast“: „Die Technologie war in diesem Fall ein Segen für uns. So konnten wir feststellen, dass der Mann sich in unserer Nähe befand, wo genau er war und konnten ihn ausfindig machen. Das war ein wichtiger Baustein dafür, diese Bedrohung zu eliminieren.“

Twitter-Nutzer ausfindig gemacht

Zum anderen soll ebenfalls kurz bevor der US-Präsident in Südostasien gelandet war, ein Mann auf Twitter geschrieben haben, dass er zur selben Zeit wie Trump in der philippinischen Hauptstadt sein werde und „einen fürs Team nehmen würde“. Dazu habe dieser ein Foto von Lee Harvey Oswald gepostet, dem Mann, der US-Präsident John F. Kennedy ermordete. Die Beamten hätten den Twitter-Nutzer überprüft und ihn tatsächlich in der philippinischen Hauptstadt lokalisiert, auf dem Weg in das Hotel, das Trump beherbergen sollte. Daraufhin sei der Mann beschattet worden, habe aber offenbar seinen möglichen Plan nicht in die Tat umsetzen versucht.

Quelle

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