Österreich – 72 Stunden für den guten Zweck

72 Stunden ohne Kompromiss

Manila, Philippinen – „72 Stunden ohne Kompromiss“ ist die größte Jugendsozialaktion Österreichs. Quer durch Österreich arbeiten Jugendliche ab 17. Oktober drei Tage lang für soziale Projekte. Ziel der Aktion ist es, zu helfen und den kompromisslosen Einsatz Jugendlicher nachhaltig zu fördern.

Zwölf Freiwillige

Teil dieses größten Sozialprojekts war auch die Landeshauptstadt, wo sich zehn Jugendliche und zwei Betreuer drei Tage lang für die gute Sache ins Zeug legten. Die Jugend der Dompfarre und die Studentenverbindung Forchtenstein mit Sitz in Eisenstadt setzten sich für das Projekt „PREDA“ ein.

Projekt PREDA

Im Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ sollen die Gruppen selbst Ideen einbringen. „Auf PREDA wurden wir über den Weltladen in Eisenstadt aufmerksam. Diese Initiative setzt sich für sexuell missbrauchte Kinder von den Philippinen ein. Durch die PREDA-Stiftung kommt das Geld, das wir einnehmen, dort zu hundert Prozent an“, erklärt Bruder Stefan, Pastoralhelfer in der Dompfarre.

Mit Bauchläden durch FUZO

Um einen möglichst hohen Betrag zu sammeln, legten sich die Freiwilligen in Eisenstadt während dieser 72 Stunden ordentlich ins Zeug. Es galt nicht nur, die Produkte von einem Stand in der Fußgängerzone, sondern auch mittels Bauchläden in der Innenstadt bzw. im Einkaufszentrum an den Mann zu bringen.
Für die Helfer ein ganz neues Erlebnis. „Wir haben in dieser Form noch nie um Spenden gebeten, es ist ein ganz neues Erlebnis. Einige, die wir ansprechen, gehen desinteressiert weiter, viele spenden aber auch für die gute Sache“, bringt es einer der Eisenstädter Freiwilligen auf den Punkt.

Günstiger „Einkauf“

Besonders ist nicht nur der Verkauf, sondern auch die Beschaffung der Lebensmittel. „Wir haben uns vor Supermärkte postiert und Personen gefragt, ob sie Zutaten für uns einkaufen. Die Geschäftsleitung war erst gegen unser Vorhaben. Als wir erzählt haben, wofür wir das machen, gab es jedoch keine Probleme mehr.“

Bibelkuchen und mehr

Schokomuffins, Schoko- und der sogenannten Bibelkuchen wurden in Eisenstadt angeboten.
Vor allem bei letzterem hatten die Jugendlichen schon bei der Zubereitung in der Studentenbude ihre Freude. „Im Rezept steht zum Beispiel: fügen Sie Matthäus 12 bei. Dann gilt es, in der Bibel die Textpassage nachzuschlagen, um wie in diesem Fall mit der richtigen Menge Mehl zu backen“, hatten die Freiwilligen auch in der Küche ihren Spaß.

Quelle

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