Statistikbehörde: Inflation trifft die Ärmsten am stärksten

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Manila, Philippinen – Die ärmsten Filipinos litten am stärksten unter dem schnelleren Anstieg der Preise für Grundgüter und Rohstoffe im August, berichtete die philippinische Statistikbehörde (PSA) am Montag, 22. Oktober 2018.

Die Inflation für die ärmsten 30 Prozent der Haushalte stieg im August auf 8 Prozent. Dies war der achte Monat in Folge, in dem die Verbraucherpreise in diesem Jahr stiegen. In der Hauptstadtregion stieg die Inflation sogar um 8,3 Prozent.

Die Inflation für die ärmsten Familien wird mit dem Jahr 2000 als Basisjahr berechnet und ist daher nicht mit der Gesamtinflation vergleichbar, die im August durchschnittlich 6,4 Prozent betrug, wobei das Jahr 2012 als Basis diente.

Arme Familien müssen etwa 60 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel aufbringen.

Die Daten zeigen, dass die Armen am anfälligsten für die galoppierende Inflation sind, allein in Metro Manila stiegen die Nahrungsmittelpreise für die Armen um 7,3 Prozent.

Aufgegliedert zeigen die Zahlen, dass die Reispreise um 3,6 Prozent gestiegen sind, während die Preise für Fleisch, Obst und Gemüse um 7,2 Prozent bzw. 15 Prozent gestiegen sind.

Außerhalb der Hauptstadt erreichte die Nahrungsmittelinflation einen Anstieg von 7,8 Prozent.

Redaktion

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