Dank großzügiger Spenden – Todkranker Seemann kann nach Hause

Die Geschichte vom todkranken Seemann Fidel Labrador, der nicht nach Hause kann, hat viele zutiefst gerührt. Zahlreiche Menschen haben sich an der Spendenaktion der Deutschen Seemannsmission beteiligt. Dabei sind schon 13.000 Euro zusammen gekommen!

Seemann Fidel Labrador

Seemann Fidel Labrador

Manila, Philippinen – „Wir können Fidel nun seinen letzten Wunsch erfüllen und ihm dem Heimflug nach Manila bezahlen“, sagt Felix Tolle vom Seemannsheim Krayenkamp am Michel, in dem der Matrose viele Jahre ein regelmäßiger Gast war.

Seit einem Hirnschlag vor einem Jahr wird der 69-Jährige in einem Pflegeheim in Wilhelmsburg betreut. Eine Rückkehr auf die Philippinen konnte er sich bei seiner schmalen Rente von 843 Euro nicht leisten. Denn: Fidel Labrador ist vom Hals abwärts gelähmt, muss liegend in der Business Class transportiert werden und braucht eine Pflegerin als Begleitung.

„Dank der großzügigen Spenden können wir Fidel jetzt auch noch einen Spezial-Rollstuhl finanzieren, den seine Familie braucht, um ihn bewegen zu können“, sagt Felix Tolle. Auch ein Pflegebett soll mit den Spendengeldern finanziert werden.

„Fidel ist überglücklich und unendlich dankbar für die Unterstützung durch die Hamburger Spender“, so Tolle. Der Rückflug ist nun für Mitte November geplant. Dann kann Fidel seine Frau, die vier Kinder und drei Enkel endlich wieder in die Arme schließen. Vielleicht zum letzten Mal.

Quelle

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