Philippinen fallen weiter im Ranking „Geschäftsfreundlichkeit und Unternehmensregulierung“

Weltbank

Manila, Philippinen – Die Philippinen fielen im „Doing Business Report 2019“ der Weltbank von Platz 113 auf Platz 124, vorrangig aufgrund der höheren Registrierungskosten für Unternehmen und der erhöhten Zeit für die Einfuhrkontrolle.

Der Ease of doing business Index ist die weltweit umfangreichste Studie zur Unternehmensregulation. Der Index entsteht aus der jährlichen Befragung von 12.500 Experten und Ökonomen aus 190 Ländern. Folgende 10 Indikatoren bestimmen die Platzierung eines Landes in der Rangliste:

Dauer für die Gründung eines neuen Unternehmens (Aufwand, Zeit, Kosten und benötigtes Kapital für eine Unternehmensgründung); Erwerb einer Baugenehmigung (Aufwand, Zeit, Kosten und benötigtes Kapital für den Erwerb einer Baugenehmigung); Zugang zu Elektrizität (Aufwand, Zeit und Kosten für eine verlässliche Stromversorgung); Eigentumsregistratur (Aufwand, Zeit und Kosten, um Eigentum zu registrieren und schützen zu lassen); Zugang zu Krediten (Aufwand, Zeit und Kosten, um einen Kredit aufzunehmen); Schutz von Investoren (Vorhandensein von Regeln und Gesetzen zum Schutz von Investoren und Minderheitseignern); Steuern (Steuerlast für Unternehmen und Zeitaufwand für Steuererklärungen); Internationaler Handel (Aufwand, Zeit und Kosten für den Import und Export von Gütern und Dienstleistungen); Vertragssicherheit (Vorhandensein von Regeln und Gesetzen zum Schutz der Interessen von Vertragspartnern); Insolvenzverfahren (Aufwand, Zeit und Kosten eines Insolvenzverfahren und Überlebensquote bankrotter Unternehmen).

Weltweit führte Neuseeland die Spitze der Rangliste an und belegte den ersten Platz bei drei Indikatoren: Unternehmensgründung, Immobilienregistrierung und Kreditbeschaffung. Singapur belegte den zweiten Platz und führte bei der Durchsetzung von Verträgen. Dänemark lag an dritter Stelle, Erster im grenzüberschreitenden Handel.

Die anderen Länder mit den besten Ergebnissen waren: Hongkong, China, Korea, Georgien, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich und Mazedonien.

Die Philippinen, für die Quezon City als Referenzstadt diente, liegen in Südostasien unterhalb der Nachbarländer Malaysia, Thailand und Indonesien.

Die weltweit am schlechtesten abschneidenden Länder waren Somalia, Eritrea und Venezuela.

Redaktion

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