Eröffnung des Parañaque Integrated Terminal Exchange

Parañaque Integrated Terminal Exchange

Der Erste „Land-Port“ der Philippinen. Der Integrated Terminal Exchange in Parañaque gilt als erstes intermodales Terminal für Busse, Jeepneys, Taxis und UV-Express-Shuttles. Foto: Verkehrsministerium

Manila, Philippinen – Ein modernes intermodales Terminal wird ab sofort Pendler zwischen Metro Manila und den nahe gelegenen Provinzen in Calabarzon (Süd-Luzon) bedienen.

Der Parañaque Integrated Terminal Exchange (PITX), der als erster „Landhafen“ der Philippinen bezeichnet wird, ist ein 4,5 Hektar großes „All-in-One“ -Terminal, in dem Transportbuchten, Geschäftsräume und Bürogebäude untergebracht sind.

Mit einer Kapazität von 100.000 Passagieren pro Tag bietet der PITX nahtlose Verbindungen zu anderen Transportmitteln von Provinzbussen zu Stadtbussen, Taxis, Jeepneys und UV-Express-Shuttles.

Am Diosdado Macapagal Boulevard gelegen, wird es an die geplante Erweiterung der Light Rail Transit Line 1 (LRT1) Cavite angeschlossen.

Der PITX ist ein Vorzeigeprojekt im Rahmen des staatlichen Infrastrukturprogramms “ Build, Build, Build „.

Hochmoderne Einrichtungen

Der PITX verfügt über hochmoderne Einrichtungen, die hauptsächlich der Integration von Transfers in die Provinz und in die Stadt dienen.

Der Premium-Point-to-Point-Busbetreiber UBE Express wird laut MWM auch Fahrten vom PITX zum Ninoy Aquino International Airport-Terminal in Pasay City anbieten.

Im Erdgeschoss des Terminals befinden sich ein Informationszentrum, Bus-Fahrkartenschalter und Boarding Gates.

Parañaque Integrated Terminal Exchange

EMPFANGSHALLE. Die Pendler werden mit einem Infostand in der Mitte der Lobby begrüßt, die Ticketschalter rechts. Fotomit freundlicher Genehmigung von Rappler

An den Schaltern können Pendler bequem ihre bevorzugten Busfahrten und Sitzplätze vom Terminal zu jedem beliebigen Punkt in Metro Manila, Cavite und Batangas wählen. Sie können auch Tickets im Voraus kaufen. Das Online-Ticketing wird den Service ergänzen.

Im Moment akzeptieren die Ticketschalter nur Barzahlungen.

Im PITX sollen stündlich 70 Busse abgefertigt werden können.

Der Unterschied

Was den PITX von einem regulären Busbahnhof unterscheidet?  Das Management achtet auf Pünktlichkeit. Überwachungskameras und Sensoren an den Busschächten überwachen die planmäßigen Ein- und Ausfahrten der Busse.

 Parañaque Integrated Terminal Exchange

Ladebucht. Busse belegen die Ladebuchten nur 10 Minuten, dann müssen sie weiterfahren. Foto mit freundlicher Genehmigung von Rappler

Wie im Flughafen

Genau wie in einem richtigen Flughafen verfügt der PITX auch einen Ankunftsbereich, der sich in der 1. Etage des Terminals befindet. Es gibt insgesamt 36 Ladebuchten, 23 davon für Busse.

In der 2. Etage befinden sich 18 Ladebuchten und 17 Entladebuchten für UV-Express-Shuttles.

Im 3. Stock des Gebäudes gibt es 852 Parkplätze für Autofahrer.

Der PITX zielt darauf ab, den Passagieren eine sichere und bequeme Reise zu ermöglichen. Der Betrieb ist rund um die Uhr möglich. In jeder Etage gibt es kostenloses WLAN.

Das Terminal verfügt sogar über eine Toilette für alle Geschlechter und Pay-Lounges mit Duschräumen. Es gibt auch eine Stillstation für Mütter.

Parañaque Integrated Terminal Exchange

Pendler, die eine Dusche benötigen, können die Pay-Lounge des Terminals nutzen. Foto mit freundlicher Genehmigung von Rappler

Für diejenigen, die einen Moment der Stille zum Beten wünschen, befindet sich im 2. Stock ein Gebetsraum.

Mehrere Bereiche rund um das Terminal wurden an Fast-Food-Ketten, Lebensmittelkonzessionären und Einzelhändlern vermietet. Geplant ist die Eröffnung eines Supermarktes, wodurch das Terminal zu einem „All-in-One“ -Punkt werden soll.

Im Terminalbereich wurden auch Bürogebäude errichtet, um die Entwicklung entlang des Diosdado Macapagal Boulevards zu beschleunigen. Mietflächen werden 2019 in Betrieb gehen.

Entlastung für Metro Manila

Der PITX hilft, den Verkehr in Metro Manila zu verringern. Die Provinz- und innerstädtischen Transfers würden den Weg für weniger nach Süden gehende Fahrzeuge ebnen.

Redaktion

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