Amberger Ultralauf – 63 Kilometer für einen guten zweck

Amberger Ultralauf

Die Blätter fallen von den Bäumen, es ist trüb, nebelig und ein Hauch von Regen liegt in der Luft – passendes Wetter für die gut 40 Teilnehmer des 15. Amberger Ultralaufs.

Der Amberger Ultralauf sorgte dafür, dass auch in diesem Jahr sämtliche Einnahmen dem Projekt Hayag, der Unterstützung von Kindern auf den Philippinen im vollen Umfang zufließen. Die kompletten Startgelder und weitere Spenden, die während des Laufes eingehen, werden für das Hilfsprojekt zur Verfügung gestellt. „Wichtig ist heute, wie auch die letzten Jahre, dass das kein Lauf ist, bei dem man sich messen muss. Wir laufen alle zusammen, als Gemeinschaftserlebnis beim schönsten Ultralauf, den es gibt“, stellte Organisator Michael Kirsch kurz vor dem Start fest. Früher war Kirsch selbst der Rudelführer der Teilnehmer über die ganze Strecke, in diesem Jahr musste er passen.

Kirsch begleitete heuer das Teilnehmerfeld auf dem Fahrrad, für ihn übernahm Gerda Mutzbauer die Führung. Vom Sportheim des ESV in Amberg führte die Strecke über die Etappenziele in Köfering und Ursensollen, weiter nach Ammerthal über Neubernricht und Krumbach zurück nach Amberg. Dabei stand nicht der Wettkampfgedanke im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Miteinander. Je nach persönlichem Leistungsvermögen konnten die Teilnehmer Strecken zwischen zehn und 63 Kilometern zurücklegen.

Zum Start war auch wieder der Pfarrer von St. Michael, Alois Josef Berzl, erschienen, um den Läufern den Segen mit auf den Weg zu geben. Nach gut sieben Stunden waren dann alle wieder in Amberg angekommen. Ohne Wettkampfstress, sondern in einem lockeren Laufen mit Freunden.

Wie viel Geld zusammengekommen ist, stand noch nicht fest. Fest steht aber, dass über die letzten 15 Jahre mehrere 10.000 Euro dem Projekt Hayag durch diesen Lauf zugeflossen sind. Im vergangenen Jahr waren es 1720 Euro. Und auch im kommenden Jahr wird es wieder einen Ultralauf in Amberg geben. Auf derselben Strecke, und zwar mit Start und Ziel beim ESV am 9. November 2019.

HINTERGRUND:

Hayag ist ein Kinder-Hilfsprojekt „Bildung gegen Armut“ auf den Philippinen. Durch „Bildung gegen Armut“ ermöglicht das Hilfsprojekt den Kindern auf den Philippinen eine Zukunft in Würde – außerhalb der Elendsviertel und jenseits von Prostitution, Leid und Armut. Hayag basiert auf drei Hilfssäulen: Residential Care, Education Care, Street Children Care. Die Organisation gibt Kindern die Möglichkeit, sich nachhaltig aus der Armut und ihren oft auswegslosen, vorgezeichneten Zukunftsperspektiven zu befreien – oder sich beim „Street Children Care“ auch einfach einmal nur satt zu essen.

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Quelle

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