Vulkan Mayon meldet sich mit 500 Meter hoher Aschewolke zurück

Mayon Aschewolke

Manila, Philippinen – Der Vulkan Mayon meldete sich nach Monaten der Ruhe, am Montag, 26. November 2018 gleich mit 2 Ausbrüchen zurück, das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) berichtete von einer 300 Meter, dampfgetriebenen Aschewolke und kurze Zeit später eine 500 Meter Hohe Wolke.

Die beiden explosionsartigen Ausbrüche wurden zwischen 7:59 Uhr und 08:05 Uhr aufgezeichnet.

Die dampfgetriebenen Explosionen erzeugten „eine graue bis grauweiße Aschenwolke, die 300 bis 500 Meter über dem Gipfel anstieg, bevor sie nach Südwesten drifteten“, sagte Phivolcs in einem Bulletin.

Die Alarmstufe auf Mayon wurde im vergangenen März auf Alarmstufe 2 herabgestuft, was bedeutet, dass der aktivste Vulkan des Landes „auf einem moderaten Niveau“ ist.

Die Agentur empfahl ein striktes Verbot der Einfahrt in die permanente Gefahrenzone (PDZ) mit einem Umkreis von sechs Kilometern und eine präventive erweiterte Gefahrenzone (EDZ) mit einer Reichweite von sieben Kilometern.

Phivolcs warnte davor, dass „plötzliche Explosionen, Lavaeinstürze, pyroklastische Dichteströme oder PDCs und Aschefall immer noch auftreten können und Bereiche in den oberen bis mittleren Hängen von Mayon bedrohen.“

Von Januar bis März 2018 wurden bis zu 80.000 Menschen rund um den Mayon evakuiert.

Philippinen senkten Warnstufe für Vulkan Mayon

Redaktion

Print Friendly, PDF & Email