Gebührenerhöhungen bei vielen Banken und Sparkassen verunsichert die Verbraucher immer mehr!

Banken und Sparkassen

Die momentane Zinspolitik der Europäischen Zentralbank macht es für die Banken und Sparkassen unmöglich lohnenswerte Zinsen auf Sparguthaben anzubieten. Jetzt versuchen Sie mit Gebühren das Geschäft mit den Privatkunden ertragreich zu machen.

Seit letztem Jahr berechnet die Europäische Zentralbank den Banken negative Zinsen für ihre Einlagen. Die Banken müssen also erfinderisch werden, wenn es darum geht den Privatkundenbereich lukrativ zu gestalten. Sie können die negativen Zinsen nicht an ihre Privatkunden weitergeben, deswegen ebbt die Welle der Gebührenerhöhungen nicht ab. Als letztes hat die Commerzbank die Gebühren für Bargeld vom Geldautomaten von 1,95 Euro auf 3,95 Euro erhöht. Diese Gebühren fallen nur an, wenn Kunden fremder Institute Geld an den hauseigenen Automaten abheben, für Kunden der Commerzbank bleibt der Service an den eigenen Geldautomaten kostenlos.

Extrem niedrige Zinsen verschlechtern den Ertrag der Banken

Die meisten Banken verweisen bei der Erhöhung der Gebühren auf die schlechte Lage der Zinsen. Kunden können bis zu 7,5 Euro für das Bargeld an Geldautomaten berechnet werden, obwohl die Verbraucherzentrale bei einer Recherche festgestellt hat, das den Banken die Bargeldausgabe nur etwa 30 bis 70 Cent kostet. Selbst das Bundeskartellamt hat schon untersucht, ob die Banken bei den Gebühren nicht übertreiben. Ein Grund für die Erhöhung können die Internetbanken sein. Sie können ihren Kunden viel bessere Konditionen bieten.

Sind Internetbanken die Zukunft?

In den letzten Jahren haben immer mehr Kunden Konten bei reinen Internetbanken eröffnet. Das Konzept erlaubt Ihnen Girokonten mit Karten kostenlos anzubieten, für die die meisten Banken schon satte Gebühren verlangen.

Ohne Filialen können Internetbanken die Kosten erheblich niedriger halten. Eine persönliche Beratung wird nur noch über das Telefon, über das Internet oder per E-Mail angeboten. Die meisten Verbraucher benötigen dies eh nicht und freuen sich eher über ein schnellen Kundenservice ohne direkt zur Bank fahren zu müssen.

Die Vorteile der Onlinebanken

Die Internetbanken waren bei den Kunden schon beliebt, bevor die Gebühren der traditionellen Banken erhöht wurden. Sie können Sparern Alternativen zu den Sparbüchern bieten, die in den letzten Jahren nur noch Verluste einbrachten.

Sie bieten den Verbrauchern Zugang zu fast allen Finanzinstrumenten, mit denen das Gesparte noch gewinnbringend angelegt werden kann. Die Angebote reichen von risikoreichen Investitionen mit hohen Gewinnaussichten, bis zu sicheren Investitionen, die langfristige Gewinne garantieren.

Viele Kunden haben sich schon für die Investitionen auf den günstigeren Internetbanken entschieden. Dafür sind besonders aktuelle Informationen gefragt, die die Möglichkeiten der Finanzinstrumente eindeutiger beleuchten. Das hat sogar einen amerikanischen Anbieter für Finanzinformationen dazu bewegt, sein Angebot auch in Deutschland zugänglich zu machen. Leaprate startet in Deutschland eine Webseite, die Verbrauchern hilft mit aktuellen Informationen das Finanzinstrument zu finden, in das sie ihr Geld sicher investieren können. Dadurch wird den Verbrauchern die Möglichkeit gegeben, Investitionen nach ihrem Bedarf und nach ihren Vorstellungen zu finden.

Mit dem Angebot der Internetbanken wird es Anlegern möglich gemacht, ihr Geld für die Zukunft gewinnbringend anzulegen und das Risiko mit der entsprechenden Gewinnaussicht selber zu wählen.

In wie weit das Konzept der Internetbanken die traditionellen Banken vom Markt verdrängen wird, wird sich in den nächsten Jahren herausstellen. Im Moment sind sie aber die einzige Alternative um Kleinanlegern gewinnbringende Investitionen zu ermöglichen.

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